
Taschengeld
Trainings-Programm für den Umgang mit Geld
Der Umgang mit Geld will geübt sein. Wer von Kindheit an gelernt hat, Geld sinnvoll einzuteilen, kann als Erwachsener auch mit knappem Budget geschickt haushalten. Deshalb ist es wichtig, schon Kindern die Zusammenhänge zwischen Geldeinnahmen und -ausgaben, zwischen Arbeit und Lohn nahe zu bringen.
Tipps für Eltern:
- Taschengeld ist Übungsgeld. Lassen Sie Ihr Kind frei über seine Verwendung entscheiden. Nach einigen Fehl-Entscheidungen lernt es, mit seinem Geld sinnvoll und verantwortungsbewusst umzugehen.
- Nur durch regelmäßige Taschengeldzahlungen lernen Kinder, wie man planvoll mit Geld wirtschaftet. Kinder bis zum 9. Lebensjahr kommen meist mit wöchentlichen Zahlungen besser zurecht. Danach sollte das Taschengeld monatlich ausgezahlt werden.
- Das Taschengeld sollte ähnlich wie ein Gehalt unabhängig von Alltagskonflikten gezahlt werden und nicht als Mittel der Bestrafung eingesetzt werden.
- Wenn man Kindern den Zusammenhang zwischen Arbeit und Lohn verdeutlichen möchte, kann man die Auszahlung eines Teils des Taschengeldes auch von der Erfüllung bestimmter häuslicher Pflichten abhängig machen.
- Dem "Markenfimmel" vieler Kinder und Jugendlicher kann man sehr gut begegnen, indem diese einen Teil der Anschaffungs-Kosten für teure Markenprodukte selbst bestreiten müssen, indem sie dafür sparen.
Vorteile eines Taschengeldkontos für Ihr Kind:
- Ihr Kind erhält das Taschengeld regelmäßig und kann verlässlich damit planen.
- Ihr Kind verbraucht sein Taschengeld nicht mehr "spontan von der Hand in den Mund", sondern wird zum Sparen motiviert.
- Mit den Kontoauszügen behält es immer den Überblick über Einnahmen und Ausgaben und entwickelt erste buchhalterische Fähigkeiten.
- Im Gegensatz zur Spardose, wird das Taschengeld auf dem Bankkonto verzinst.
